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E. San Pedro de Atacama

Nach dem Frühstück in Antofagasta ging es zum Busbahnhof, wo schlechte Nachrichten auf uns warteten. Unser Bus war von Santiago aus nicht angekommen und wir mussten schnell handeln. Zum Glück bekamen wir direkt einen Bus sogar 15 Minuten früher und etwas günstiger – Schwabendeal perfekt.

Nach 3 Stunden Fahrt durch die Wüste kamen wir um 13 Uhr in Calama an, wo wir in einem kleinen Park Brotzeit machten. Danach fuhren Matze und Sascha mit dem Uber zum Flughafen, um das Mietauto zu holen, während Miri und Selina für die nächsten Tage einen Großeinkauf starteten. In unserem Pickup fuhren dann alle nach San Pedro de Atacama, wo wir kurz nach Sonnenuntergang ankamen. In einer netten kleinen Cabana richteten wir uns ein und kochten Spaghetti Bolognese. Erschöpft gingen wir nach dem Essen ins Bett.

 

1.Tag: Valle de la Luna

An einem sonnigen Tag ging es mit dem Pickup um 10 Uhr los. Nachdem wir unsere Tour für Uyuni gebucht hatten, fuhren wir zum Valle de la Luna. Auf dem Weg ins Valley fanden wir einen super Platz für unsere Brotzeit. Danach ging es dann zu einem Parkplatz, von dem man zum Achaches Lookout laufen konnte. Oben angekommen bot sich uns ein wunderbarer und fast unwirklicher Blick über die „Mondlandschaft“. Wir wurden von zwei treuen Vierbeinern begleitet. Weiter ging es danach zur Victoria Salzmine. Im Anschluss machten wir noch Fotos von den „Tres marias“ und machten uns dann auf den Weg zur großen Düne, der Duna Hugher, von der wir den Sonnenuntergang bestaunten. In unserer Hütte angekommen, kochten wir Kartoffelsuppe.

 

 

2. Tag: El Tatio Geysier Field

Schon um 7.30 Uhr ging es über eine holprige Piste zum Tatio Geysirfeld. Auf über 4000 Metern Höhe konnten wir sprudelnde Geysire beobachten, die in einer atemberaubenden Kulisse liegen. Nicht weit vom Geysirfeld nahmen wir ein Bad in einem von heißen Quellen beheizten Naturpool und genossen die Ruhe und Aussicht. Das Härteste war, aus dem warmen Becken raus an die eiskalte Luft und in die Klamotten zurück zu müssen. Auf dem Rückweg hielten wir in einem kleinen Dorf an, wo wir ein tolles Plätzchen fürs Brotzeiten vorfanden. Abends kochten und grillten wir und ließen den Tag mit einer Folge „In aller Freundschaft“ ausklingen.

 

 

3. Tag: Lagunen und Salar de Atacama

Nach dem Tanken starteten wir gegen 9.15 Uhr zu den circa 120km entfernten Lagunen Miscanti und Miniques. Schon die zweistündige Fahrt dorthin war wieder wahnsinnig beeindruckend. Auf über 4500 Metern bei den Lagunen angekommen, verschlug es uns die Sprache: Blaugrünes Wasser umringt von einer Salzkruste eingebettet in die gleichnamigen über 6000 Metern hohen Berge, die an der Spitze mit etwas Schnee bedeckt waren. Drumherum grasten Alpakas die goldglänzenden Grasbüschel ab. Einfach eine spektakuläre und atemberaubende Kulisse.

Auf dem Rückweg machten wir Halt in der Wüstenstadt Socaire, um hier in einem nett angelegten Kirchengarten unseren Nudelsalat zu essen. Letzter Halt war dann die Laguna Chaxa, die sich mitten in der Salar de Atacama, also mitten in der Salzwüste, befindet. Bei brütender Hitze spazierten wir durch die im Salz angelegten Wege und beobachteten die Flamingos und die beeindruckenden Bilder, wie sich die vorbeiziehenden Wolken im Wasser spiegelten, und das wieder vor tollem Bergpanorama.

Abends gingen wir lecker essen und genossen beim Schlendern durch die Gassen von San Pedro noch ein Eis.

 

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