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C&D Coquimbo bei La Serena & Antofagasta

Coquimbo

Um ca. 15 Uhr kamen wir in Coquimbo nach einer angenehmen 7-stündigen Busfahrt in unserer schnuckeligen Wohnung mit tollem Ausblick aufs Meer an. M&M chillten erstmal, S&S zog es direkt ans Meer zu einem kleinen Strandspaziergang.

Beim Versuch,fürs Abendessen einzukaufen, stellten wir leider fest, dass der 1. Mai auch hier ein Feiertag ist, an dem die Einkaufsläden und viele Restaurants geschlossen haben. Nach langem Hin und Her und Recherche im Internet machten wir uns auf den Weg in eine Straße, wo laut GoogleMaps ein paar Imbisse und kleinere Läden sein sollten. Wir waren auch prompt sehr erfolgreich und es gab venezuelanisches Essen – Bohnen, Reis, Fleisch, Falafel, Humus, etc… Die Freude über das leckere Essen hielt leider nicht lange an – Selina erwischte es als erste und Miri folgte im Laufe des folgenden Tages: Irgendetwas hatte den beiden den Magen verdorben.

Die Nacht war entsprechend unruhig und S&S blieben erstmal zu Hause. M&M machten sich auf nach La Serena, um die Stadt zu erkunden und den Mietwagen um 15.30 Uhr abzuholen. Abends kochte Matze eine super leckere Kartoffelsuppe, da Miri bis dahin ebenfalls Probleme mit dem Magen hatte. Die Suppe half ein wenig und die zweite Nacht in Coquimbo verlief besser als die erste. Die Jungs tranken ein Bierchen und kneteten fleißig und intensiv den „Integral“-Brotteig. Nach dem ersten gekochten Brot („Pfannenbrot“), klebte am zweiten in Valpo die silberne Backfolie fest, das dritte klappte dann einigermaßen anständig.

Am nächsten Morgen machten wir krankheitsbedingt noch etwas langsam und nutzten die Zeit bis zum spätesten Check-Out um 12, um uns noch etwas zu erholen. Danach fuhren wir zum „Cruz del tercer milenio“, einem imposanten großen Kreuz auf dem Hügel neben der Bucht von Coquimbo. Die Aussicht war lohnenswert. 😉

Nach einem Stopp bei einem versunkenen Segelschiff gab es in einem kleinen Imbiss endlich den langersehnten Haufen („Chorillana“ – Pommes, Geschnetzeltes, Spiegelei), den Sascha nicht persönlich auf den Tisch setzen musste.

IMG_3597.JPG

Danach ging es in die Stadt La Serena, wo wir über den Markt „La Recona“ schlenderten und uns mit chilenischen Mützen eindeckten. Um 17.45 Uhr sollte unser Nachtbus nach Antofagasta vom Busterminal gehen. Dieser war leider kaputt, aber zum Glück konnten wir eine Stunde später in einen anderen Bus einsteigen, der uns dann über Nacht nach Antofagasta brachte. Wir brotzeiteten sehr lecker das gut geknetete und deshalb besser aufgegangene Brot im Bus und konnten alle 4 gut schlafen, bis wir um ca. 6.30 Uhr in Antofagasta ankamen. Wie immer wimmelten wir die Taxifahrer ab, nachdem wir ihre Preise gehört hatten und Uber einfach wieder günstiger war. Die arme Taxi-Fahrer-Branche (-Mafia). 😉

Antofagasta

Wir checkten in die Wohnung ein, wuschen nach Komplikationen (kaputte Waschmaschine, welche Münzen im Waschkeller? , spanisches Office, …) zwei Wäschen Klamotten und M&M planten die nächsten Stationen ihrer Weltreise, während S&S in die Stadt fuhren – zunächst zum Plaza Colón mit dem Uhr-Turm „Big-Ben“ und den schönen Brunnen. Dort machten die beiden Brotzeit und genossen die Sonne. Auf dem Weg zum Meer besuchten S&S eine Buchmesse mit vielen schönen Ständen. Bei Live-Musik gab es leckeres Churroz und sie beobachteten die Leute. Nach einem kurzen Aufenthalt in einer riesigen Mall und einem Supermarkt saßen sie gemütlich am Strand „Playa Paraiso“. In dieser Zeit schafften es M&M, die nächsten Unterkünfte für Bolivien und einen Flug in Peru zu buchen, und stießen dann am Nachmittag zu S&S. Gemeinsam ging es erneut auf der Buchmesse einen Kaffee trinken und danach einkaufen. Abends kochten und aßen wir zusammen leckere Burger.

Nach dem Abendessen ging es wieder ans Packen, diesmal bereiteten wir uns auf ein Naturspektakel Chiles vor: die Atacama-Wüste.

Auf die beeindruckenden Fotos und die Landschaft könnt ihr euch freuen. Unser Blogbeitrag wird hoffentlich nicht so staubtrocken wie das Klima.

Kategorien

Chile, Reiseberichte

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4 Kommentare zu „C&D Coquimbo bei La Serena & Antofagasta Hinterlasse einen Kommentar

  1. Habe gerade mal wieder von Eurer AbenteuerErlebnisWeltreise gelesen und bin beeindruckt. Ihr seid ganz schön taff. Mein Gott, wenn ich mich in Eure Situation versetze, was hätte ich wohl Bauchweh (nicht nur im übertragenen Sinne!). Wie Ihr das alles organisiert bekommt, ist schon phantastisch. Die Erfahrungen, die Ihr in diesem Reise-Jahr macht, kann man sicher in keinem Buch oder keiner Hochschule lernen. Aber es ist ein Schatz fürs Leben, da bin ich mir sicher. Bleibt weiter auf sicheren Pfaden, und gottbehütet! Dann sehen wir uns bald wieder. Wir freuen uns schon sehr auf ein gemütliches Bierchen (oder auch zwei, drei) mit Euch. Also noch viel Spaß und schöne Erlebnisse, das wünschen Euch Lorenz und Birgitt

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