Zum Inhalt springen

C. Albany – D. Stirling Range

Im „Valley oft the giant trees“ angekommen zogen wir die Regenjacken an, packten Vesper in den Rucksack und liefen zum Eingang. Zwei Rundwege gab es im Angebot: Einmal am Boden und einmal in der Höhe konnte man diese riesigen Baumgreise bestaunen. Unsere Höhenangst, aber auch der stolze Preis für den Treetop-Walk, halfen uns bei der Entscheidung: Wir liefen die Runde am Boden und waren sehr beeindruckt von diesen uralten Bäumen – einige davon aus der Familie der Eukalyptus-Gewächse. Der Regen setzte sich nicht so recht durch, die Sonne wollte aber auch nicht zurückkommen – uns war etwas kühl bei unter 20°C.

Nächster Stopp waren die „Elephant Rocks“ – Felsen die aus dem Meer ragen und aussehen wie riesige Elefanten.

Als nächsten Übernachtungsstop hatten wir uns einen kostenlosen Campingplatz kurz vor Albany ausgesucht – „Cosy Corner East“. Wir ergatterten einen der letzten 3 Plätze und verbrachten den Abend wegen der kühlen Temperaturen in Emma. Wir kochten und entspannten bei zwei Folgen Greys Anatomy.

Torndirrup Nationalpark stand für den nächsten Tag als Programm fest. Dort gab es viel zu sehen. Eine Brücke aus Felsen von der Natur geschaffen, wunderschöne Küstenabschnitte und Buchten, ein Blowhole und einen kleinen Wanderweg zu einem Aussichtspunkt über den Park. Wir genossen die Natur, die viele frische Luft und die tollen Ausblicke.

Am frühen Nachmittag fuhren wir auf einen etwas abgelegenen Campingplatz an der Lagune vor Albany und ließen den Nachmittag mit viel Ruhe, Hängematten und Mittagsschlaf ausklingen.

Wegen der sowieso nicht badetauglichen Temperaturen entschlossen wir uns spontan einen Abstecher zum Stirling Range Nationalpark zu machen, um dort zu wandern. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den Porongurup Nationalpark, in dem es einen beeindruckenden Skywalk an einem Granitfelsen gibt. Wir zwei Höhenschisser bekamen ganz schön weiche Knie.

Im Stirling Range Nationalpark verließen wir den zuerst angesteuerten Campingplatz sofort wieder – für 22 AU$ gab es hier einen großen Parkplatz, Plumpsklo und die befahrene Straße direkt nebenan. 20 km weiter bekamen wir für gut 30 AU$ einen wunderschön gelegenen Campingplatz mit Swimmingpool, tollem Ausblick und Duschen. Hier gefiel es uns auf Anhieb so gut, dass wir direkt nach Ankunft beschlossen, 2 Tage zu bleiben. Wir wählten 2 der umliegenden Gipfel für die nächsten beiden Vormittage aus und ließen drumherum die Seele baumeln.

Bluff Knoll, den wir am ersten Morgen bestiegen, ist der höchste Berg in SW-Australien.

Der Blick von Mount Trio heute Morgen beeindruckte uns aber fast noch mehr. Die beiden Tage mit den Wanderungen haben uns viel Spaß gemacht, auch wenn wir sie in den Beinen spüren.

Auch zwei Übernachtungen am selben Ort haben uns sehr gut getan, und so haben wir für heute Abend direkt in Esperance am Pink Lake für 2 Tage den nächsten Campingplatz reserviert. Durch den Besuch des Stirling Range Nationalparks fällt ein Stopp in Bremer Bay weg. Dafür freuen wir uns jetzt auf Esperance – die Stadt mit vielen Stränden, schönen Buchten, dem Great Ocean Drive und Lucky Bay, wo Kängurus morgens und abends an den Strand kommen.

Wie immer: Car-Office auf dem Weg. Emma steht da nicht so drauf und schüttelt sich unterwegs ständig. Noch gut 100 km bis Esperance – gleich gibt’s Fahrerwechsel und dann werden die Fotos sortiert.

Seid lieb gegrüßt aus den unendlichen Weiten Australiens. Es ist unglaublich toll.

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: