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C. Mirissa

Das Frühstück im „Mamas Place“ hielt, was es versprach: singhalesisches Frühstück in Kombination mit einem frisch gepressten Maracuja-Saft und einem riesigen Obstteller. Der singhalesische Teil dieses Mal mit String Hoppers (dünne Reisnudeln) und wieder Coconut Sambol und Dhal (Linsencurry). Dazu eine ganze Kanne Tee und Kaffee – ein wirklich tolles Frühstück.

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Dafür gefiel uns Mirissa leider nicht so gut. Wir waren vorgewarnt und hatten eigentlich auch in Mirissa gar keinen Stopp machen wollen. Aus irgendwelchen Gründen entschieden wir uns dann doch noch für 2 Nächte, weil wir gelesen hatten, dass man toll schnorcheln kann. Dem war leider nicht so und Mirissa war der touristische und laute Surfer-Spot, von dem wir gelesen hatten. Wirklich nicht unser Ding. Dennoch hatten wir schöne 2 Tage in Mamas Place, wo wir viel gelesen und Office gemacht haben. Wir haben damit begonnen, von jedem Land ein Video zu erstellen mit Fotos und Videos. Das braucht viel Zeit und wir haben beschlossen, auf der Reise damit zu beginnen – zu Hause kommt man vielleicht gar nicht mehr dazu. Das Abendessen bei „Mama“ war ebenfalls sehr lecker und wir hatten eine tolle Seafood-Platte und Thunfisch-Curry. Der Spaziergang durch das Hinterland von Mirissa gefiel uns recht gut und auch die hintere Bucht von Mirissa war ruhiger und wir kamen uns eher vor wie auf Sri Lanka. Die Hauptbucht von Mirissa wirkt eher wie ein italienischer überlaufener Strandabschnitt.

Eines ist noch erwähnenswert. Von Galle Fort nach Mirissa hätte es zwar noch einen Zug gegeben, der Mann am Ticketschalter empfahl uns allerdings den Bus zu nehmen, da dieser direkt nach Mirissa Beach fährt und somit kein Tuk Tuk vom Bahnhof zur Unterkunft nötig sein würde.

Die Busfahrt war wie schon im Internet zu lesen sehr abenteuerlich und wir waren die einzigen Touristen. Die Busse fliegen durch die kleineren Dörfer und hupen mehrmals in der Minute, um auf der Straße Platz zu bekommen. Auch das Aus-und Einsteigen findet sehr zügig statt und sobald der letzte Passagier den Fuß in der Türe hat, geht es auch schon weiter. Wir hatten zum Glück in der letzten Reihe Platz gefunden und konnten so unsere Backpacks gut abstellen. Natürlich wissen wir selbst, dass diese Art von Reisen nicht ganz ungefährlich ist, jedoch ist ein privates Tuk Tuk zum einen mehr als doppelt so teuer und fährt außerdem auf derselben Straße wie die Busse. Das heißt man würde ständig von den Bussen angehupt und überholt werden. Sobald wir wieder die Möglichkeit haben, mit dem Zug zu fahren, werden wir dies auch machen. Bis dahin kommen wir so aber noch enger in Kontakt mit den Einheimischen, die nach wie vor sehr herzlich und offen sind.

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One thought on “C. Mirissa Hinterlasse einen Kommentar

  1. Es ist immer wieder ein großes Fest, eure Berichte zu lesen und das Ganze mit euren Fotos ein bisschen miterleben zu dürfen.
    Weiter so – das wird ein Bestseller !!!

    Liebe Grüße aus dem ein wenig verschneiten Tübingen !

    Herzlichst, Lydia + Jurij

    Gefällt 1 Person

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