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1. Kuala Lumpur

Von Krabi aus ging es mit dem Flieger nach Kuala Lumpur – die kleineren (und auch größeren) Flug-Verspätungen ziehen sich bei uns so ein bisschen durch unsere Weltreise, aber wir nutzen die Zeit in der Regel gut. So konnten wir am Flughafen den Thailand-Rückblick online stellen und kamen entspannt in Kuala Lumpur an. Noch innerhalb des Flughafens begegnete uns der erste Weihnachtsbaum, den wir dieses Jahr zu Gesicht bekamen, was sich irgendwie völlig seltsam anfühlte. Es ist schwierig bei diesen Temperaturen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Trotzdem löste er ein wenig Heimatgefühl in uns aus.

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Mit Hilfe von Grab gelangten wir innerhalb von 45 Minuten zum Festpreis zu unserer Unterkunft, auf die wir uns schon sehr gefreut hatten. Wir wurden nicht enttäuscht: Dachterrasse mit Infinity-Pool und Fitness-Studio. Die Saunen leider geschlechtlich getrennt und nur auf Anfrage und nach Vorheizen nutzbar – das Hochhaus sehr zentral gelegen, so dass wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins absolute Zentrum aufmachen konnten. Wir waren begeistert vom atemberaubenden Blick von der Dachterrasse aus, auf den wir allerdings noch knapp 2 Stunden warten mussten, da ein Check-In vor der vereinbarten Zeit nicht möglich war. Die Zeit nutzten wir für den Kauf einer SIM-Karte und kundschafteten die nähere Umgebung mit Einkaufszentrum und Streetfood-Restaurants aus. Da der Blick auf der Dachterrasse zum Verweilen einlud, holten wir uns für unser erstes Abendessen in Malaysia Essen nach oben und stellten fest, dass das Essen ähnlich zu Thailand ist. Der erste Unterschied, der uns auffiel: In Malaysia wird das Essen fertig gekocht in Form von Buffets angeboten, wodurch uns leider ein klein wenig die Frische fehlte gegenüber dem heißen und frisch im Wok gekochten Essen in Thailand. Aber auch das fanden wir 2 Tage später direkt um die Ecke.

Natürlich wollten wir am nächsten Tag die Stadt erkunden. Anita hatte uns im Vorfeld von den kostenlosen Buslinien in der Innenstadt berichtet und so erreichten wir diese mit Hilfe eines Stadtbusses, für den wir pro Person einen Ringgit (20 Cent) zahlten, nach einer 10-minütigen Busfahrt. Von dort aus starteten 3 der 4 kostenlosen Stadtbusse und wir nahmen uns einen der „Green Line“, um zu den Petronias Twin Towers“ zu gelangen, dem Wahrzeichen Kuala Lumpurs. Dass wir den halben Tag dort verbrachten, war nicht geplant und lag zum einen an der schwierig zu meisternden Foto-Situation: Wir mussten uns gegen malaysische Weitwinkel-Linsen-Verkäufer wehren und nebenher versuchen einen kurzen freien Blick auf die Türme zu erhaschen, um ein schönes Foto zu schießen. Auf der anderen Seite der beiden Türme fanden wir einen schönen Park, in dem wir mit Sushi bewaffnet einen schönen kleinen Lunch genießen konnten. Auf dem Rückweg zum Bus machten wir uns nochmals zum berühmten „Foto-Spot Nr1“ auf, um das schöne Foto von Miris Schwester Leni nachzustellen, das sie grob 5 Monate vorher dort gemacht hatte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn Lenis Foto noch etwas schöner geworden ist. Der Vergleich ist hier mit beigefügt.

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Nach einer Abkühlung und Erholung im Pool machten wir uns abends nochmals auf in die Stadt zu einem Nightmarket zum Essen. Hier war es uns beinahe zu touristisch, was auch die Preise bestätigten. Das Essen war trotzdem lecker und wir lernten, dass die verschiedenen Essensgrößen hier in Malaysia schon von S (klein) an recht groß und ausreichend sind.

Am nächsten Tag nutzte vor allem Matze das Fitnessstudio mit Traumblick. Miri war leider mit einem Infekt angeschlagen, machte aber mit so gut es ging. Den Nachmittag verbrachten wir im Orchideengarten, der weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

Ähnlich erging es uns auf dem Rückweg mit der Moschee. Auch dieser Besuch riss uns nicht vom Hocker.

Schon ziemlich erschöpft kamen wir in Chinatown an. Das Wetter machte uns doch mehr zu schaffen und so ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Kuala Lumpur hat uns begeistert mit seinen riesigen Hochhäusern und der teilweise modernen Architektur. Zum Shoppen und Weggehen sicher eine traumhafte Stadt, was wir noch zweimal auf unserer Reise erleben dürfen.

Voller Vorfreude auf Langkawi und eine Woche Strandurlaub machten wir uns am nächsten Tag nachmittags auf den Weg zum Flughafen.

 

 

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