Zum Inhalt springen

1. Neues Reiseland – Asien – 6 Tage Bangkok

Durch die große Flugverspätung kamen wir abends in der Dunkelheit am Flughafen in Bangkok an. Bis wir am Hotel waren, war es bereits nach 21 Uhr und somit hatte die Hotelküche schon geschlossen. Problemlos fanden wir um die Ecke ein nettes, günstiges und leckeres Restaurant und wurden auch auf deren Wäscheservice aufmerksam, der nur einen Bruchteil vom Wäscheservice des Hotels kostete. „The Family“ können wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Hier brachten wir am nächsten Tag 7,5 kg Wäsche vorbei. Wir hatten zwar in Uganda gewaschen, aber die Sachen von Hand richtig sauber zu bekommen, ist einfach schwierig, und so hatten viele Kleider auch nach dem Waschen immer noch Flecken von der braunen Erde.

Nach unseren Erfahrungen in Uganda konnten wir Thailand von Anfang an genießen. Es ist ein einfach zu bereisendes Land, da es sehr touristisch ist und die Menschen hier auf einen eingestellt sind. Das bringt allerdings auch Nachteile: Tuk Tuk-Fahrer wollen einen zu verschiedenen Läden fahren, um dann Coupons zu bekommen, wenn man dort einkauft. Taxifahrer wollen grundsätzlich ohne Taxameter mit uns fahren und das Verhandeln gestaltet sich schwierig. Zum Glück gibt es Grab, was uns in diesen Situationen viel geholfen hat.

 

  1. Tag
  • Eigentlich wollten wir es am ersten Tag gemütlich angehen lassen, es zog uns aber einfach nach draußen und so machten wir uns auf den Weg zum Golden Mount.
    • Golden Mount
    • Haare schneiden auf der Khaosan-Road (muss man sehen, für uns aber kein Highlight) Den Frisör fanden wir zufällig in einem Gebäude, das gerade renoviert wird und wo Miri sich einen Smoothie kaufte. Wie sich später herausstellte, einer der ganz wenigen Smoothies, der nicht gestreckt wurde (mit Wasser und Sirup). Nebendran ein Nagelstudio, in dem an diesem Tag aber Andrang herrschte. Miri kam ein anderes Mal wieder zu Tong, einer ganz lieben jungen Dame, die hier lebt, und ließ sich die Nägel machen. Wir haben für die beiden einen TripAdvisor-Eintrag erstellt und hoffen, dass sie nach abgeschlossener Renovierung gute Geschäfte machen können.
    • Anzug (zum Glück nicht den erstbesten gekauft, trotzdem hätte es vielleicht auf der Reise noch günstigere Möglichkeiten gegeben, z.B Vietnam?)
    • Tuk Tuk
    • Reisebüro (das Reisebüro ist sehr gewöhnungsbedürftig! Siehe unten)
    • Ausklingen im Stammrestaurant –> weitere Reise selber buchen
  1.  Tag
    • Anzug anprobieren
    • Zugfahrt buchen
    • Schiffsfahrt (Longtailboat – Die Touritour hat uns überhaupt nicht überzeugt. Es reicht aus, mit den Expressbooten auf dem Chao Phraya zu fahren, was mit der orangenen Linie gerade mal 15 Bat pro Person kostet.)
    • Besuch eines kleinen Fischmarktes am Fluss
    • Liegender Budda – Wat Pho (schön, aber seeeehr touristisch)
    • Abendessen in einer tollen Straßenküche „Jok Pochana“

3. Tag

  • Chatuchak Market – Der Wochenendmarkt ist definitiv einen Ausflug wert. Wir haben den Weg mit Expressboot und Skytrain zurückgelegt. Schön ist, dass der Markt nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen genutzt und besucht wird.
  • Abendessen „HongKong Noodels“ – zwar im Tripadvisor, muss man aber nicht gemacht haben.

4. Tag

  • Trainmarket
  • Floatingmarket – Die Tour zu den beiden Märkten, die gut 90 Auto-Minuten außerhalb von Bangkok liegen, buchten wir selbst im Internet. Inspiriert durch ein Angebot an der Hotelrezeption recherchierten wir selbst einige Minuten im Internet und fanden dieselbe Tour für den halben Preis. Die 13 Euro pro Person waren bestens angelegt, der Ausflug hat uns begeistert. Auf dem Floatingmarket durften wir selbst entscheiden, ob wir in ein Ruderboot sitzen wollten (nochmal 150 Bat – 3,50 € pro Person) oder den Markt selbst erkunden wollten. Da in unserer Tour zum Abschluss nochmal eine kurze Fahrt mit dem Longtailboot vorgesehen war, entschieden wir uns gegen die Ruderboote, was sich als goldrichtig herausstellte, da zuerst die Wartezeit für freie Boote sehr lange war und danach vor lauter Stau auf dem Fluss kein Vor und Zurück möglich war. Wir aßen derweil eine leckere TomYum von einer Bootsküche und machten viele beeindruckende Bilder vom Markt und der Umgebung.
  • Chillen am Pool – Der kühle Pool kann einen an heißen Tagen wirklich retten. Sehr entspannend.
  • Skybar – Blick über Bangkok – Die Wahl der Skybar fiel auf die kleinste, in die man casual und leger gehen kann und die auch nicht zu teuer ist – River Sea View Guesthouse. Lohnt sich für Drinks und kleines Abendessen. Bangkok bei Nacht sollte man irgendwie mal von etwas höherem Standpunkt aus sehen können.
  • Chinatown – war uns an diesem Abend etwas zu voll und zu viel. An vielen der Straßenrestaurants standen die Menschen in ewig langen Schlangen und warteten auf einen Tisch. Wir schlenderten durch und ließen die Atmosphäre auf uns wirken, verabschiedeten uns aber dann auch relativ schnell wieder.

5.  Tag

  • Anzug abholen – Matzes erster maßgeschneiderter Anzug – wirklich toll geworden. Mal sehen, wann es die erste Gelegenheit gibt, ihn zu tragen. Und zweite spannende Frage: Wie kommt er nach Deutschland. Wir hoffen auf einen Freund von Miri, der gerade in Thailand ist, oder spätestens auf Matzes Eltern in Vietnam – da muss er dann aber noch ein ganzes Stück mitreisen.
  • Ausruhen, buchen, planen – und Blog schreiben. Fotos sortieren, Backups machen, …

6.  Tag

  • Lumphini Park – die Idee war nach dem Auschecken aus dem Hotelzimmer im Park ein bisschen zu entspannen. Es war leider arg heiß und der Lumphini Park sah doch etwas veraltet aus. Wir entschieden uns den restlichen Nachmittag nochmal am Pool unseres Hotels zu verbringen, bevor wir dann zum Nachtzug fuhren.
  • Fahrt nach Chiang Mai mit dem Nachtzug.

Insgesamt gefällt uns Bangkok sehr und wir haben schon am zweiten Abend beschlossen, eine Nacht länger hier zu bleiben. Natürlich ist Bangkok eine Metropole: es ist laut, riecht oft unangenehm und man sieht immer wieder für uns unaufgeräumte und dreckige Ecken. In der Straßenküche huscht hin und wieder eine Maus unter den Tischen durch und beim Blick in die Seitengassen sieht man Katzen, die Ratten verjagen. Vermutlich aber auch dadurch, dass wir aus Afrika kamen, ist dieser Kontrast für uns zu Deutschland weniger spürbar.

Was wir auf jeden Fall wieder machen würden, ist ein Hotel in der Innenstadt zu buchen, da man so Vieles fußläufig und damit unkompliziert erkunden kann.

 

Wie geht es weiter?

Nach langer Überlegung haben wir uns doch dazu entschlossen, alles selbst zu planen und zu buchen. Die Zusammenarbeit mit dem Reisebüro stresste uns und fühlte sich für uns an wie auf einem Bazar. Wir hatten auch keinen oder wenig Einfluss auf die Unterkünfte, die für uns gebucht werden sollten.  Deshalb nahmen wir das selbst in die Hand. Dadurch hatten wir natürlich mehr zu tun und waren neben den langen Tagen in Bangkok abends immer noch am Buchen und Planen. Wir glauben aber, dass wir jetzt eine für uns passende Reise gefunden haben und freuen uns auf die nächsten zwei Wochen.

Unsere Route sieht folgendermaßen aus:

Wir fahren mit dem Nachtzug in den Norden nach Chiang Mai. Von dort aus werden wir eine Trekkingtour in den Dschungel machen und bei Einheimischen schlafen. Danach reisen wir weiter nach Pai, einer kleinen, schnuckeligen Stadt in den Bergen, und verbringen dort 2 Tage.

Von Chiang Mai aus geht es dann mit dem Flugzeug runter in den Süden nach Phuket, von wo wir dann nach Koh Lanta reisen. Wir haben auf Koh Lanta 5 Nächte Ruhe und Entspannung und schauen, worauf wir Lust haben, bevor es dann noch für ein paar Tage nach Krabi geht.
Am 22. November fliegen wir nach Malaysia und schauen dann, worauf wir dort neben Kuala Lumpur Lust haben.

Werbeanzeigen

4 Kommentare zu „1. Neues Reiseland – Asien – 6 Tage Bangkok Hinterlasse einen Kommentar

  1. Hallo Miri und Matze, wirklich spannend, Eure Foto- und Textgeschichten von Eurem Abenteuer-Weltumrundungs-Erlebnis! Danke, dass Ihr uns so direkt daran teilhaben lasst. Es ist im beschaulichen Rottenburg faszinierend zu lesen, zu schauen und auf Videos mitzuverfolgen, was Euch so jeden Tag an Menschen, Städten, Dörfern, Heiligtümern, Natur, Tierwelt und menschlichen Behausungen so „über den Weg läuft“. Und ich meine, fast real dabei zu sein, so eindrücklich sind Texte und Fotos. Große Klasse! Ja, es sind regelrecht Welten, unvorstellbar in der Dimension und jeweiligen Andersartigkeit. Ein gewaltiger Spannungsbogen! Und ich bewundere Euren Mut, wie Ihr scheinbar gelassen Euch den Herausforderungen stellt und mit den tagtäglichen Überraschungen umgeht. Mögen Euch auch die weiteren Schritte gut gelingen. Mit herzlichen Grüßen aus OLD GERMANY! Euer Lorenz

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Lorenz,
      vielen Dank dir für die tollen, lobenden Worte. Es freut uns sehr, dass unsere Berichte und Fotos ankommen und genau das bewirken, was wir beabsichtigen: Unsere Freunde zuhause ein kleines Stück auf unsere Reise mitzunehmen.
      Unsere aufrichtige und tiefe Anteilnahme gilt eurem Verlust in Rottenburg und wir denken derzeit viel an den kleinen Strubbel-Pepper. Werft ihm eine schöne Blume von uns mit ins Grab. Wir besuchen ihn dann nächstes Jahr.
      Herzliche Grüße
      Miri&Matze

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: