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C. Kapstadt – Ankunft und die ersten Tage

Tag 21-29

Sehr gemütlich und ausgeschlafen kamen wir in Kapstadt an. Wir machten uns direkt auf den Weg zur Waterfront und schlenderten bei Nieselregen und Nebel an die Spitze eines Piers. Wir hatten das Glück, dass sich das Wetter etwas besserte, und so hatten wir etwas Ausblick auf die Ansätze von Tafelberg und Lions Head, die vorher noch komplett im Nebel verborgen waren. Einzig Signal Hill war ganz zu sehen.

Wir nutzten das sich bessernde Wetter, holten uns einen Kaffee und hörten einer afrikanischen Band zu. Bisher hatten wir noch gar nicht viel afrikanische Musik gehört und so saugten wir die Eindrücke auf und beobachteten die anderen Zuhörer beim Tanzen und Mitsingen.

Später bummelten wir noch eine Weile an der Waterfront entlang und machten das typische Tourifoto beim Tafelbergframe, als uns Sascha und Selina begegneten. Kein Wunder, Kapstadt ist ja auch nur ein kleines Städtchen…
Dabei wurde uns sehr bewusst, wie wichtig und schön es ist, auch in der Ferne Freunde zu haben. Die beiden waren für uns hier in Südafrika eine echte Bereicherung und wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen in Deutschland oder vielleicht schon früher.

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Auch ganz toll, dass Selina und Sascha die ersten Einkäufe und überflüssige Kleider mit nach Deutschland genommen haben. Nach wie vor sind wir mit unseren Packlisten sehr zufrieden, waren aber jetzt froh, ein paar Kleinigkeiten wieder loswerden zu können.
Nachmittags checkten wir in unserer Unterkunft etwas außerhalb der Stadt ein und waren vom Meerblick und dem Blick auf Kapstadt angetan und vollauf zufrieden. Bisher halten sich der Tafelberg und der Lions Head versteckt und eine Wanderung auf die Berge kommt bisher nicht in Frage. Zum Glück sind wir hier bis nächsten Mittwoch.

Tags drauf hatten wir eine Verabredung mit Mr. Blaauw in der Hazeldene Primary School (viele Grüße an Amelie von allen, die wir hier getroffen haben). Anstatt einer Führung oder einem Besuch der Schule entwickelte sich eine Townshiptour mit Keith Meyer, einem Sportcoach an der Schule, da in der Woche vor den Ferien nur noch sehr wenige Kinder in der Schule anwesend sind. Während in der letzten Woche die Lehrer die Zeugnisse fertig machen, nehmen viele Eltern ihre Kinder eine Woche früher aus der Schule. Bei uns in Deutschland undenkbar.

Keith Meyer nahm sich dafür aber sehr viel Zeit für uns und zeigte uns Mitchells Plain und die Nachbargemeinden ausführlich. Wie auch schon bei der Straußenfarm waren wir froh, hier nicht das typische Touri-Programm absolviert zu haben. Misses Steyn schrieb uns im Laufe des Vormittags, dass wir nicht in der Schule essen sollten, da sie uns gerne zum Lunch einladen wollte. Gespannt machten wir uns auf den Weg zu ihr und freuten uns riesig, als sie uns mit Babouti im Ofen empfing. Babouti ist ein Hackfleischauflauf, den wir schon lange essen wollten, weil wir ihn als typisches südafrikanisches Essen empfohlen bekommen hatten. Misses Steyn hatten wir davon beim Lunch zwei Tage vorher erzählt und zusammen mit Liz hatte sie sich die Mühe gemacht, uns zu überraschen. Wir waren vom Auflauf restlos begeistert und freuen uns darauf, dieses Essen für unsere Eltern nächstes Jahr vielleicht nachzukochen.

Der letzte Teil des Tages verlief dann noch wie geplant: unseren Straßenpanzer tauschten wir gegen eine kleine City-Knutschkugel, winkten am Flughafen Selina und Sascha und machten einen Großeinkauf für die kommende Woche.

Am Donnerstag nahmen wir uns einen Tag frei, um Flüge zu buchen und unsere weitere Reiseroute zu planen. Das Wetter war sowieso eher mau und Miri etwas angeschlagen, sodass dem Bett-/Homeoffice-Tag nichts im Wege stand. Für das Wochenende war gutes Wetter vorhergesagt und wir waren guter Dinge am Freitag den Lions Head und am Samstag den Tafelberg besteigen zu können. Abends kochten wir uns Kingfisch, leider waren wir zu gierig und das Essen zu lecker für ein Foto vorher, deshalb nur die Reste….

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9 Kommentare zu „C. Kapstadt – Ankunft und die ersten Tage Hinterlasse einen Kommentar

  1. Tausend Dank für die vielen tollen Berichte, die wir von euch erhalten. Wir kommen kaum mit dem Lesen und dem Fotosgucken nach. Eure Reise ist jetzt schon der absolute Hammer . . . und iihr seid erst am Anfang . . .
    Super und weiter so !
    Herzlichst,
    Lydia + Jurij

    Gefällt 1 Person

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