Zum Inhalt springen

B. Underberg

Tag 3-5

Auf dem Weg nach Underberg machten wir einen Abstecher über das „Valley of 1000 Hills“, wofür wir aber zu wenig Zeit mitbrachten. Entsprechend fiel dieser Abstecher in diese besondere Landschaft nur kurz aus. Unser nächstes Ziel auf dem Weg sollte Pietermaritzberg werden, eine Stadt mit einer total süßen und verwinkelten Innenstadt. Hier scheiterte ein kurzer Spaziergang durch die Innenstadt und ein Mittagessen an mangelnder Zeit und Parkplatzsituation.

Zwanzig Kilometer vor Underberg zog dichter Nebel auf, sodass wir für diese kurze Strecke eine ganze Stunde Zeit brauchten. Wo genau wir gelandet waren, konnten wir also erst am nächsten Tag würdigen. Eng eingemummelt in warme Decken hatten wir ein leckeres selbstgekochtes Essen und schalteten vor dem Schlafengehen noch den kleinen elektrischen Heizer in unserem Tipi ein.

Am nächsten Morgen hatte sich der Nebel zum Glück verzogen und unserer Tour zum höchsten Pub Afrikas den SaniPass entlang nach Lesotho stand nichts mehr im Wege. In einem Jeep mit 2 Deutschen und 5 Südafrikanern fuhr uns Mr. Martin die holprige Straße über 1000 Höhenmeter weit nach oben. In Lesotho angekommen erklärte uns ein Pfarrer viel über die Kultur und Geschichte der Besothos (Einwohner von Lesotho), während wir in einem traditionellen Lesotho-Haus saßen. Zum Abschluss gab es traditionelles, selbstgebackenes Brot zum Probieren.
Die Mittagspause verbrachten wir im höchsten Pub Afrikas, leider verhinderten Wolken den vermutlich atemberaubenden Blick ins Tal. Dafür waren Forelle und Lammeintopf sehr lecker und so fuhren wir danach gestärkt wieder ins Tal zurück. Trotz leichtem Nebel und Wolken hatten wir großes Glück, die Wettervorhersage für diesen Tag hatte deutlich Schlimmeres vermeldet.

Die letzten Kilometer bis zum Tipi zurück kam die Sonne ein bisschen heraus und so hatten wir etwas Hoffnung, noch in der Hängematte entspannen zu können. Nachdem wir die Kartoffelsuppe angesetzt hatten und uns bei einer warmen Dusche frisch gemacht hatten, begann es aber zu regnen.
Wir hatten während des Kochens und Essens eine nette Zeit mit Nick und Claire, die ihren „Minimoon“ in der Gegend verbrachten. Das Wetter wurde schlechter und schlechter und Nick eröffnete uns, dass für die Nacht Schnee vorhergesagt war.

Nach dem Essen waren wir mit den zwei Deutschen, die wir tagsüber auf der Tour kennengelernt hatten, verabredet: Anka und Miri aus Ulm, die als Mutter-Tochter-Gespann Südafrika erkunden. Der gemeinsame Abend war toll und wir konnten wunderbar aufwärmen, bevor es dann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ins Tipi zum Schlafen ging. Unsere Trinkflaschen funktionierten wir kurzerhand zu Bettflaschen um und kuschelten uns mit Mütze und Schal in unser Bett im Tipi. Der nächtliche Klogang führte uns durch Schneegestöber und am nächsten Tag waren die Berge um uns herum in sanftes Weiß getaucht.

Die Tipi Unterkunft an sich war für uns ein Traum – bei warmen Temperaturen wäre es natürlich noch schöner gewesen.

Werbeanzeigen

2 Kommentare zu „B. Underberg Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: