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Kruger Nationalpark

Von Sansibar aus ging es mit Mango-Airlines nach Johannesburg. Ursprünglich waren hier 3 Tage Aufenthalt geplant und wir wären gar nicht zum Kruger Nationalpark gefahren. Aufgrund der Informationen des Auswärtigen Amtes und vieler persönlicher Hinweise zur Kriminalität und Sicherheit in Johannesburg haben wir uns dann aber gegen einen längeren Aufenthalt entschieden und uns dann doch noch auf den Weg zum Kruger gemacht.

Die Nacht in Johannesburg war nach Sansibar ein ziemlicher Kontrast. Wir landeten im absoluten In-Viertel Maboneng und hatten die halbe Nacht lautstarke Musik von der Rooftopparty gegenüber im Ohr.

Deswegen freuten wir uns umso mehr, am nächsten Tag in die Natur fahren zu können. Auf einem deutschen Blog fanden wir Tipps zu einer Übernachtung außerhalb des Kruger Nationalparks. In der Leisure Kruger Lodge (auf Facebook), die südlich vom Kruger Park und in einem eigenen kleinen Nationalpark (Marloth Park) liegt, hatten wir uns für zwei Nächte eingemietet. Für unsere Bedürfnisse war die Lodge perfekt. Wir waren die einzigen Gäste, hatten einen kleinen Pool für uns und unsere Gastgeber stellten sich als ausgezeichnete Köche heraus. Außerdem braucht man nicht zu erwähnen, dass wir so im Vergleich zu einer Übernachtung im Kruger unser Budget schonen konnten.

Schon an der Lodge selbst hatten wir tolle Begegnungen mit Babygibbons, Wildschweinen, Mangoos, Fröschen und Fledermäusen. Bei unserer Ankunft lief ein Strauß über die Straße. Was uns daraufhin allerdings im Kruger Park erwartete, übertraf unsere Vorstellungen bei weitem. Zahlreiche Elefanten, Giraffen, hin und wieder eine Herde Zebras, viele Impalas und Gudus, auch immer wieder Löwen, Nilpferde und am zweiten Tag sogar zweimal ein Nashornehepaar begegneten uns in diesen eineinhalb Tagen. Wir haben versucht eine kleine Auswahl an Bildern und Videos für euch auszuwählen. Das Bildmaterial kann nicht annähernd wiedergeben, wie sich das Ganze live anfühlt. Farben und Kontraste sind digital recht schlecht – euch bleibt also ein Besuch auf eigene Faust nicht erspart.

Das Bild, das sich bei uns beiden unabhängig voneinander am meisten eingeprägt hat, war eine Elefantenherde in einem Flussbett, wo sie sich abkühlten. Bei dem Bild waren der ganze Stolz und die ganze Freiheit dieser majestätischen Tiere zu spüren. Aber nicht nur die Elefanten bleiben uns in Erinnerung. Unsere eigentlichen Lieblinge sind die Giraffen, die so cool und relaxed neben der Straße die Baumkronen abvespern.

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Das mit Abstand prägendste Ereignis in diesen Tagen hatte ebenfalls mit Elefanten zu tun: Ganz nah neben der Straße entdeckten wir eine große Elefantenherde, die es sich im Schatten unter ein paar Bäumen gemütlich gemacht hatte. Wir beobachteten sie einige Minuten und machten Fotos und Videos. Plötzlich wurde uns klar, dass die Herde vorhatte, die Straßenseite zu wechseln, um sich am Fluss Abkühlung zu verschaffen. Um einen besseren Blick auf den Marsch zu haben, wendeten wir. Etwas aufregend wurde es, als ein Teil der Herde nun auch direkt hinter unserem Auto die Straße überquerte. Es fährt einem ganz schön in den Magen, wenn zwischen einem ausgewachsenen Elefanten und der Heckscheibe kein Meter Platz mehr bleibt. Daher ist das Video davon nur sehr kurz geworden, im Auto herrschte dann doch etwas Aufregung.

 

Am zweiten Tag nutzten wir einen Teil der Straße im Kruger für unseren Rückweg nach Johannesburg und konnten auch hier wieder Nashörner, Giraffen, Löwen und Zebras sehen. Zur Mittagszeit verließen wir den Park in westlicher Richtung und fuhren zur Panoramastraße, die bei Groskop startet. Völlig baff standen wir plötzlich in bis zu 2000 Meter hohen Bergen im Regenwald bei wahnsinnigem Panorama und tollen Ausblicken. Wir tauften die Gegend den Hochschwarzwald Südafrikas. Vieles erinnerte uns an zu Hause. Plötzlich gab es Kühe und Pferde statt Elefanten und Giraffen und die Landschaft war in volles, saftiges Grün getaucht.

Und so befinden wir uns aktuell auf der N4 Richtung Johannesburg. Es ist stockdunkel, Matze konzentriert sich aufs (links!) Fahren und Miri tippt fleißig ins Netbook.

Wir bekommen viele Nachrichten und postive Rückmeldung zum Blog und freuen uns, dass ihr mitfiebert, auf diese Weise mit dabei seid, euch interessiert und Spaß daran habt. Wir haben ihn auch und genießen es, unsere Erlebnisse für uns selbst und für euch regelmäßig aufzuschreiben. Ob wir die nächsten drei Wochen so regelmäßig schreiben können und werden, wissen wir nicht, da wir auf der Gardenroute immer nur ein oder zwei Nächte in unseren Unterkünften sind. Über Facebook (Miri Matze Zacher) oder Instagram (einjahrpause) werden wir aber sicher immer wieder kleinere Infos und Updates posten können.

Dass in knapp einer Woche die Schule wieder losgeht, bekommen wir durch die Nachrichten vieler Kollegen mit, und es tut uns sehr leid, euch das hier jetzt unter die Nase reiben zu müssen: Wie geil haben wir es eigentlich dieses Schuljahr erwischt !??? 😉

Wir wünschen allen Lehrern gute Vorbereitungen fürs nächste Schuljahr und einen guten Start mit den Kiddies ins neue Schuljahr. Immer locker bleiben – Hakunamatata. Wir wissen aber natürlich, dass das meist leider nicht sehr lange anhält.

 

PS: Dank euch und euren fleißigen Besuchen wurden wir bei WordPress für Werbeanzeigen freigeschaltet. Man bekommt das wohl etwas vergütet, vielleicht können wir uns dadurch die Kosten für WordPress refinanzieren. Wir wollen aber nicht, dass das Lesen und Bilder anschauen für euch zu stark beeinträchtigt wird und nehmen hier gerne euer Feedback entgegen.

8 Kommentare zu „Kruger Nationalpark Hinterlasse einen Kommentar

  1. Hallo happy day for miri and matze… Super… Super… Superlative… Aber habe gesehen.. dass Zebras über die Strasse laufen…ohne Zebrastreifen auf der Strasse….aber kein problem… die Zebras laufen instinktiv… die haben ja einen mobilen Zebrastreifen dabei… Nochmals… Happy time… Good luck round about your activities… Milliardes greetings from hubsi

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